Birgit Beer - Sopran
Lyrischer Koloratursopran

Die in Lübeck geborene Sopranistin Birgit Beer wuchs in Wien auf und entdeckte dort schon früh ihre Liebe zur Oper. Sie begann zunächst ein Kunststudium, bevor sie sich ganz der Musik und dem Gesang widmete. Ihr erstes Engagement führte sie an die STÄDTISCHEN BÜHNEN AUGSBURG. Unterrichtet wurde Birgit Beer von KS Renate Holm und Hanna Ludwig. Rasch folgten Engagements an die WIENER VOLKSOPER (u.a. Nuri (Tiefland); Olympia (Les contes d’Hoffmann) mit Nicolai Gedda und Alfredo Kraus, Prinzessin Helene (Walzertraum)) und an das STAATSTHEATER AM GÄRTNERPLATZ. Zu dieser Zeit war sie auch regelmäßiger Gast an der Semperoper in DRESDEN, wo sie 1992 als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) debütierte. In dieser Zeit erarbeitete sie sich zudem u.a. Partien wie Rosina (Barbiere von Siviglia), Blondchen (Einführung aus dem Serail), Königin der Nacht (Zauberflöte), Pamina (Zauberflöte), Despina (Cosi fan tutte), Adele (Die Fledermaus) oder Valencienne (Die lustige Witwe).

1992-1997 war Birgit Beer unter der künstlerischen Leitung von Gian Carlo del Monaco Ensemblemitglied der OPER BONN, wo sie die wichtigen lyrischen Sopranpartien übernahm. Hier arbeitete sie mit bedeutenden Dirigenten und Regisseuren zusammen. So sang sie u.a. die Partie der Lisette (La Rondine) in der vielbeachteten Inszenierung von Marta Domingo, feierte Erfolge als Pamina (Die Zauberflöte) in Jürgen Roses Inszenierung und als Sophie in Götz Friedrichs umjubeltem Rosenkavalier, für deren Gestaltung sie von den rheinischen Kritikern zur besten Nachwuchssängerin nominiert wurde. Zu ihren weiteren Partien gehören: Lauretta (Gianni Schicchi), Sophie (Werther), Baronin (Wildschütz) sowie die Gretel (Hänsel und Gretel).

1997/1998 wechselte die Sopranistin an das Aalto Theater Essen, wo sie bis 2000 tätig war. Zu ihren Aufgaben zählten u.a. die Fiakermilli (Arabella) und die Musette (La Bohème). Des weiteren begeisterte sie das Essener Publikum als Marzelline (Fidelio) sowie als Constance (Les Dialogues des Carmelites) oder Pamina (Die Zauberflöte).

Gastspiele führten Birgit Beer unter anderem nach VERONA, LIEGE, PRAG, ANTWERPEN, MAILAND, MARAKESCH, KOPENHAGEN, BERLIN (DEUTSCHE OPER), HAMBURG, LEIPZIG, PARIS, MÜNCHEN (NATIONALTHEATER) und WIEN (STAATSOPER).
Regelmäßig gastierte sie an der SEMPEROPER DRESDEN. 1996 sang sie im PRAGER RUDOLFINUM Mozarts c-moll Messe, an der ROYAL OPERA DE WALLONIE in LIEGE die Marzelline (Fidelio), 1997 bei den SALZBURGER FESTSPIELEN das Ännchen (Freischütz), die Pamina (Zauberflöte) bei den WIENER SOMMERFESTSPIELEN sowie die Gretel (Hänsel und Gretel) in KÖLN.

Bei den SALZBURGER OSTER- und SOMMERFESTSPIELEN arbeitete Birgit Beer mit Sir Georg Solti (Frau ohne Schatten) und an der BAYERISCHEN STAATSOPER mit Roberto Abbado (Carmen) zusammen.

Seit 2000 ist Birgit Beer freischaffend tätig. Im Jahr 2001 sang sie an der KÖLNER OPER mit großem Erfolg die Partie der Kunigunde (Faust) von Louis Spohr in der Inszenierung von Thorsten Fischer unter der Leitung von Ralf Weikert. In der Saison 2002/2003 war sie u.a. als Pamina in der Regie von Philippe Arlaud und in Franz v. Suppés Schöner Galathee in ST.GALLEN zu hören. Im gleichen Jahr sang sie die Pamina auch in BERN unter der Leitung von Miguel Gomez-Martinez. 2004 folgte eine Einladung als Prinzessin Helene (Walzertraum) an die OPER FRANKFURT. Die Partie der Violetta (La Traviata) sang die Künstlerin im gleichen Jahr in der MÜNCHNER PHILHARMONIE und 2005 in SCHWETZINGEN. 2005 war sie zudem als Konzertsängerin auf einer großen Südamerikatournee tätig, die sie u.a. nach BUENOS AIRES und RIO DE JANEIRO führte. In Europa war Birgit Beer im Jahre 2005 als Micaela (Carmen) in DRESDEN und ST. MARGARETHEN sowie im Oktober mit Auszügen aus Lucia die Lammermoor und Rigoletto beim Musikfestival MUSICA MALLORCA in Palma de Mallorca zu erleben.

Auch Veranstalter von Charity Konzerten oder Rundfunk- und Fernsehredakteure schätzen ihre Vielseitigkeit und laden sie daher häufig ein. So trat sie u.a. in HEIMAT IN DER FERNE mit Dagmar Berghoff oder LIEBEN SIE KLASSIK? mit Justus Frantz auf und war Gast bei Karl Heinz Böhms Charity Gala „Menschen für Menschen“ in Wien.

2005 sang Birgit Beer erstmals die Gräfin Gabriele (Wiener Blut) an der Wiener Volksoper Wien, sie begeisterte das Publikum mit La Traviata am Opernhaus Graz, in der Münchner Philharmonie, sowie in Basel und in Osnabrück und anderen Städten. Ein weiterer Höhepunkt war eine Carmen-Tournee (Micaela), die sie an zahlreiche Theater in Deutschland (Berlin, Hamburg-Arensburg, Weimar Braunschweig, Chemnitz) sowie zu den Opernfestspielen St. Margareten in Österreich führte. Im Sommer 2007 sang sie die Partie der Pamina in Mozarts Zauberflöte in Dresden. Weitere wichtige Südamerika-Debüts waren die Nanetta in Verdis Falstaff und Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni in Neuproduktionen an der Guatemala City Opera unter der Regie von Stefano Poda.
2008 folgte das Blumenmädchen in Parsifal beim Richard-Wagner-Festival Wels und ihr Rollendebüt als Marguerite in Faust Gounod in einer Neuproduktion und ein Liederabend am Teatro Nacional Costa Rica. Das Jahr 2008 beschloss Birgit Beer mit einer La Traviata in München und Bad Nauheim.
In jüngster Vergangenheit sang die Künstlerin beim Richard Wagner Festival in Greif in Parsifal, die Marguerite in Gounods Faust in Guatemala City, die Fiordiligi in Cosi fa tutte am National Theater in San Jose, die Valencienne in der Lustigen Witwe in der Regie von Robert Herzl in Amsterdam und Arnheim und eine 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven mit internationaler Radioübertragung in Bukarest, sowie die Marzelline in Beethovens Fidelio in Linz unter der musikalischen Leitung von Russell Davies. Hinzu kam ihr Debüt als Alice Ford in Verdi’s Falstaff am Theater Lübeck.

© 2016, by Birgit Beer/
Künstleragentur Elke Wiemer

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